Ast- und Baumsägen
Sägen weder gebraucht um größere Unterlagen beim Rinden- oder Spaltpfropfen abzuwerfen, was hauptsächlich beim Umpfropfen bestehender Bäume nötig ist. Meist lohnt es sich nicht sich extra für solche Umpfropfungen eine Säge zu kaufen, sondern man verwendet die Säge, die man sowieso schon zum Obstbaumschnitt verwendet.
Wer jedoch keine gute Astsäge hat, sollte sich vorher eine solche zulegen. Grundsätzlich geeignet sind zwei Typen von Sägen, Bügelsägen und Zugsägen:
- Bügelsägen: Ein Bügel spannt das dünne Sägeblatt, das drehbar sein muss, damit trotz des Bügels auch in engen Astwinkeln gesägt werden kann.
- Zugsägen: Zugsägen haben ein etwas dickeres Blatt als Bügelsägen und sägen nur auf Zug, also beim Zurückziehen. Wenn das Sägeblatt beim Drücken eingeklemmt wird, kann es sich verbiegen oder sogar (nach mehrfacher Belastung schließlich auch) brechen. Allerdings entfällt die Anpassung bzw. Anpassungsfähigkeit der Blattstellung, die bei Bügelsägen nötig ist.
Beispiele sind für solche Zugsägen sind in der einschiebbaren Variante, die wenig Platz benötigt, aber für das Aus- und Einziehen der Säge zwei Hände benötigt, was auf einer Leiter schwierig und gefährlich sein kann:
Fiskars 123880 Xtract Große Handsäge Grobzahnung
oder in der Variante mit festem Sägeblatt:
SILKY- Sugowaza 420 Profi-Säge
oder in der günstigeren Version von Fiskars
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Stangensägen: Stangensägen sind, wie der Name sagt, Sägen, die auf mittlerweile meist teleskopierbaren Stangen montiert sind. Die sind nicht wirklich praktisch zum Veredeln, weil man für das Einsetzen der Edelreiser immer noch direkten Zugang zur Veredlungsstelle braucht. Um große Bäume zu schneiden oder von diesen Edelreiser zu ernten, können sie jedoch sehr nützlich sein und die Arbeitssicherheit erhöhen.
Eine Profi Stangensäge wäre zum Beispiel:
Ungeeignet sind Bügelsägen zum Brennholz zersägen, deren Sägeblatt nicht drehbar ist, zum Beispiel: